Behandlung


Anamnese

Zu Beginn steht ein ausführliches Gespräch mit den Eltern (ohne das Kind) bei dem genau die bisher genannten und weitere mögliche Ursachen und Symptome angesprochen werden. So bekommen wir ein genaues Bild des Kindes, ohne es bisher gesehen zu haben, und können anhand des Fragebogens beurteilen, ob fortbestehende frühkindliche Reflexe evtl. mit eine Ursache im Entwicklungsverhalten des Kindes  spielen. Nur dann  macht es Sinn, dass Kind auf Reflexe zu testen.

Diagnostik

In einer ca. 4stündigen Untersuchung mache ich mir dann ein ganz genaues Bild des Entwicklungsstandes des Kindes in Bezug auf noch persistierende Reflexe, seines Gleichgewichts, seiner motorischen Fertigkeiten, seiner Dominanzentwicklung, seiner visuellen Fähigkeiten, seiner graphomotorischen Fähigkeit.... Somit habe ich später immer wieder eine Möglichkeit Veränderungen und Fortschritte aufzuzeigen.

Elterngespräch, je nach Alter des Kindes auch mit Kind

Ziel des Elterngespräches ist es, den Eltern anhand der Untersuchungsergebnisse aufzuzeigen, welche Reflexe noch vorhanden sind und wie diese die Entwicklung und das Verhalten ihres Kindes beeinträchtigen.

Übungsprogramm

Insgesamt geht man von einer Übungsdauer von ca. 1½ Jahren aus.
Aufgrund der Anamnese und Diagnostik wird ein Übungsprogramm festgelegt. Das Kind muss nun fortan jeden Tag eine oder auch mal zwei Übungen zur Ausreifung bzw. Hemmung des entsprechenden Reflexes durchführen. Wichtig ist die kontinuierliche und genaue Durchführung.
Nach ca. 6 bis 8 Wochen kommt das Kind wieder zur Kontrolle. Der jetzige Ist-Stand wird festgestellt und neue Übungen angeleitet oder alte verfeinert.

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